Kinesiotaping

Im Gegensatz zum klassischen, starren Tape, handelt es sich beim Kinesiotape um eine elastische Anlagetechnik. Hier werden die Muskeldynamik und die Durchblutung in die Behandlung mit einbezogen: über physikalische Kräfte und neurale Reize kann die Spannung der Muskulatur beeinflusst, die Durchblutung und der Abfluss der Lymphe verbessert werden.

Elastische Tapes können:

  • Schmerzen v.a. im Bewegungsapparat reduzieren
  • Gelenkfunktionen unterstützen
  • Muskelfunktionen ausbalancieren
  • reflektorische Wirkung auf Organe ausüben
  • Faszienverklebungen und Gewebeverhärtungen lösen
  • Bewegungsfreiheit von Gelenken bleibt dabei erhalten.

Anlagetechniken:

  • Muskelanlage: tonisierend/detonisierend
  • Lymphanlage: unterstützend bei Lymphödem
  • Narbentechnik
  • Faszientechnik
  • Nerventechnik: entlang des Nervenverlaufs, verbessert die Gleitfähigkeit des Nerven in seiner Bindegewebshülle, dadurch Schmerzlinderung bei Nervenkompressionssyndromen*

 

Die Tragedauer eines Tapes beträgt 7 Tage, danach verliert es zunehmend seine Eigenschaften und muss bei Bedarf erneuert werden. Zwischen 2 Anlagen sollte die Haut 24 Stunden Tapefrei bleiben um sich zu erholen. Duschen und Waschen mit Tape ist problemlos möglich.


Beispiel-Anlagen

Tennis-Ellbogen


Bursitis


impingement



Lymph-Tape


cross-tapes

Cross-Tapes oder Gittertapes sind elektrostatisch geladene Gitterpflaster, die auf Triggerpunkte bzw. Akupunkturpunkte geklebt werden. Hier sollen sie ihre schmerzlindernde Wirkung entfalten. Auch zur energetischen Narbenentstörung werden sie verwendet.Belastete Hautareale weisen eine andere Spannung auf als unbelastete. Wenn die Gittertapes die Spannung ausgeglichen haben, lösen sich die Pflaster von selbst ab. Duschen und Waschen während der Tragedauer ist kein Problem.